Donnerstag, 13. April 2017

Smaragd

Smaragd ist eine Varietät des im hexagonalen Kristallsystem kristallisierenden Silikat-Minerals Beryll und hat eine Mohshärte von 7,5 bis 8. Seine chemische Zusammensetzung ist durch Be3Al2Si6O18 beschrieben. Die Farbe ist durch Beimengung von Chrom- und Vanadium-Ionen grün, die Strichfarbe ist weiß.

 Das Wort „Smaragd“ wurde über das lat. smaragdus aus dem griechischen σμάραγδος, smáragdos (grüner Stein) entlehnt und ist mit Sanskrit marakatam (grün) verwandt; vermutlich ist das Wort jedoch semitischen Ursprungs, vgl. akkad. barraqtu „glänzender Stein“, zur Wurzel BRQ „glänzen“ und hebr. ברקת (bāreqet), „Smaragd“ zu ברק (bâraq), „blitzen“.



Soweit also Wikipedia.

Ich aber schreibe:


Vor Jahren schon lachte mich dieses Sommerstricktop aus der Maiburda 2005 an:




Ich hatte das damals sogar Mal gestrickt, aber erstens zu gross, zweitens mit einem komischen Garn, das ein scheussliches Maschenbild hatte und drittens in khakifarben. Dieses krachgrün hätte ich mir nicht zugetraut. Dieses Top lebt schon lange nicht mehr.

In meinem Leib- und Magenbaumarkt gibts so ein Bastelgarn in den tollsten Farben und aus 100 % mercerisierter Baumwolle. Genau passende Maschenprobe. 


In rot und schwarz habe ich es bereits verstrickt und vorgestellt. Blau und grün wollte ich auch immer nochmal machen, und auf einmal wusste ich: jetzt ist die Zeit gekommen!

Ich bins zufrieden. Die Farbe ist schön, es passt und es ist angenehm auf der Haut. "Bastelgarn" klingt irreführend; es ist weich und glatt.

Allerdings fällt mir auf, dass mir "modernere" Silhouetten nicht so an mir gefallen. Sagen wir mal, sie schmeicheln mir nicht. Ich bilde mir ein, auf Burda-Teil-Bildern oder in Kaufklamotten dicker auszusehen als auf Butterick-und-Co.-Bildern.
Egal. Ich mag das: mal so, mal so. Mal "dick", mal "dünn".

Es lebe die Unfestgelegtheit.





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