Donnerstag, 27. April 2017

Der gelbe April


Hallo zum gelben Monat!

Was hab ich denn bisher schon für gelbe Teile im Schrank?



Buddenbrookrock



Osterkleid 



Mango-Mango!


Nicht viel. Und vor Mitte April war da sogar gar nichts vorhanden. Aber in mir wuchs so eine Gelb-Blase heran, die aufgeplatzt ist, als Selmin die Aprilfarbe veröffentlicht hat. Seither habe ich nun ein paar meiner Ideen verwirklichen können, schon vorgestellt und jetzt ist dann auch wieder gut.
Fürs erste....

Es ist ja nun schon gute Tradition, mit der Kamera durchs Monat zu gehen und Dinge in der jeweiligen Farbe festzuhalten.
Im April ist irgendwie alles gelb. Mir war vorher nicht bewusst, WIE gelb meine Umwelt ist! Ich möchte hier keine Elfundneunzig gelbe Blüten reinstellen, deswegen zwei Stellvertreter für die vielen, vielen Forsythien, Osterglocken, Tulpen, Primeln, Palmkätzchen, und, und, und.


in Nachbars Garten

Tee in gelber Tasse




Pommes
auf dem Esstisch



gelbe Ostereier





Das eigentliche 12-Colours-Projekt, das ich heute neu zeige, ist ein einfaches Shirt.
Als ich im Januar die grüne Sandlkombi gemacht habe, hatte ich mir als drittes Wechsel-Shirt einen gelben Jersey beiseite gelegt, den ich nicht sofort verarbeitet habe, sondern für den gelben Monat aufgespart habe.
Er war ursprünglich im gleichen Stoffstapel wie die grünen Jerseys.





Der Schnitt ist derselbe wie die im Januar. Nur habe ich bei dem Shirt gemerkt, es funktioniert auch als unschlumpfig, weil es uni ist.






...und ab damit zu Tweed and Greet

Mittwoch, 26. April 2017

Fable Print ohne Print (MMM #56)

Und ohne Fable. Es sollte Mango heissen. Und Decorative Stitch statt Print.
Also, das hört sich nicht an! Aber es sieht aus!

Und zwar so:








Stoff aus der Haushaltsauflösung, Stickereien mit dem Zierstich der Nähmaschine in ganz normalem weissem Garn, Schnitt aus der Ottobre Woman 2/2015.
Hier hab ich es schon mal genäht, in blau weiss.




Leider, leider trägt es sehr auf. Der Stoff ist nicht so fliessend und steht um mich herum. Ich mag diese Gefühl beim Tragen, ein bisschen Stabilität, das ist so "angezogen sein".





















Was tragt ihr heute am Mittwoch?

Mittwoch, 19. April 2017

Osterkleid - Vogue 9105 (MMM #55)



I like the Flowers, I like the Daffodiles.....
Dum di da di dum di da di




Narzissus und die Tulipan , die ziehen sich viel schöner an
als Salomis Seide, als Salomonis Seide.













Sofort beim Nähen des Geburtstagskleides merkte ich, der Stoff ist falsch. Das war zu wollig, zu unbügelbar und ich hatte den Plan, das Kleid zum Sommer hin nochmal in nicht zu dicker Baumwolle zu wiederholen.
Gelb schwebte mir vor und im Februar am Maybachufermarkt fand ich passenden Stoff.
Eine leichte Baumwolle mit Stickereien. 



Weil ich jetzt im April grad so gelb gepolt bin, hab ich dieses Kleid also in Angriff genommen (eins hab ich noch in petto).

Leider ist der Schnitt nicht so toll; dass ich mit der ersten Version unzufrieden war, lag nicht nur am Stoff. Das Umschlagbild 


zeigt eine sehr schräge Knopfleiste und eine ausgeprägte Oben-schmal-unten-weit-Linie. Und das gibt das genähte Teil nicht wieder. Ich habe das auch schon bei anderen Näherinnen so bestätigt gelesen. 

Nun, ich finde das Kleid trotzdem ganz nett, es ist eben anders als erwartet.

Der Schnitt ist ein Reprint von 1954, für mich wirkt es sehr 1994. Aber, hey, das war ein cooles Jahr! Ich habe 1994 damit verbracht, auf meine Volljährigkeit hinzufiebern, und das ausschliesslich in Fetzenjeans, Bundeswehrhemden oder T-Shirts, Bikerboots oder Birkenstock mit gestrickten Socken.
Ein Kleid wäre mir gar nie nicht nicht an meinen Körper gekommen und was extrem Farbiges überhaupt noch weniger.

Toll, ich darf nachholen, was mein 17jähriges Ich verpasst hat. 

Ganz komplett verpasst habe ich das allerdings nicht: gesehen hab ich solche Kleider oft, und zwar an Lehrerinnen.

Ich präsentiere euch also heute das diesjährige Osterkleid, ein Pädagoginnensommerkittel aus den frühen 90er Jahren!











Der Plan hiess "Osterkleid", doch bei uns waren die Feiertage echt verregnet und kalt. Ich war zuerst also weniger luftig gekleidet, doch am späten Vormittag des Ostermontags besann ich mich des Kleidnamens und meines Wintermantels, so dass ich es doch noch angezogen hab und zwar zum Spaziergang mit diesem Partner:





Ich wusste es doch, als ich ihn im Februar noch angegangen bin, dass ich ihn noch vor dem Herbst brauchen kann! Dieses osterglockengelbe Kleid geht jetzt rüber zum MMM .

Für euch getestet: funktioniert auch am Abend

Sonntag, 16. April 2017

FJKA Finale



Alles Wissenswerte über die beiden Frühlingsjäckchen steckt ja in den vorangegangenen Posts des FJKA2017, so lasse ich heute nur Bilder sprechen:

Die Fotos vom Ringel-City-Stroll habe ich gemacht, als ich in der Abenddämmerung zu einem Termin gefahren bin. 
Ich stieg auf einsamer Strecke aus und um mich herum windete es total. Die Stimmung war voll Wuthering Heights, also eigentlich passt nichts weniger zu einem Auferstehungssonntag als die Entstehungsstimmung dieser Bilder.











Das Kleid, das ich drunter trage, ist das Vogue 8728.

Die Schokojacke hab ich in heiterer Stimmung fotografiert.
Der Rock dazu ist ein einfacher Tellerrock.






Trachtig ist es geworden. Unbeabsichtigt zwar, aber schön!

Über die Ostertage halten wir es zwar nicht so wie an Weihnachten, dass alle Gerätschaften komplett offline gehen, trotzdem werde ich sicher nicht viel im Netz unterwegs sein. Nach den Feiertagen schau ich mir dann eure Werke an. Ich freu mich schon drauf!

Euch allen ein frohes Osterfest!






















Donnerstag, 13. April 2017

Smaragd

Smaragd ist eine Varietät des im hexagonalen Kristallsystem kristallisierenden Silikat-Minerals Beryll und hat eine Mohshärte von 7,5 bis 8. Seine chemische Zusammensetzung ist durch Be3Al2Si6O18 beschrieben. Die Farbe ist durch Beimengung von Chrom- und Vanadium-Ionen grün, die Strichfarbe ist weiß.

 Das Wort „Smaragd“ wurde über das lat. smaragdus aus dem griechischen σμάραγδος, smáragdos (grüner Stein) entlehnt und ist mit Sanskrit marakatam (grün) verwandt; vermutlich ist das Wort jedoch semitischen Ursprungs, vgl. akkad. barraqtu „glänzender Stein“, zur Wurzel BRQ „glänzen“ und hebr. ברקת (bāreqet), „Smaragd“ zu ברק (bâraq), „blitzen“.



Soweit also Wikipedia.

Ich aber schreibe:


Vor Jahren schon lachte mich dieses Sommerstricktop aus der Maiburda 2005 an:




Ich hatte das damals sogar Mal gestrickt, aber erstens zu gross, zweitens mit einem komischen Garn, das ein scheussliches Maschenbild hatte und drittens in khakifarben. Dieses krachgrün hätte ich mir nicht zugetraut. Dieses Top lebt schon lange nicht mehr.

In meinem Leib- und Magenbaumarkt gibts so ein Bastelgarn in den tollsten Farben und aus 100 % mercerisierter Baumwolle. Genau passende Maschenprobe. 


In rot und schwarz habe ich es bereits verstrickt und vorgestellt. Blau und grün wollte ich auch immer nochmal machen, und auf einmal wusste ich: jetzt ist die Zeit gekommen!

Ich bins zufrieden. Die Farbe ist schön, es passt und es ist angenehm auf der Haut. "Bastelgarn" klingt irreführend; es ist weich und glatt.

Allerdings fällt mir auf, dass mir "modernere" Silhouetten nicht so an mir gefallen. Sagen wir mal, sie schmeicheln mir nicht. Ich bilde mir ein, auf Burda-Teil-Bildern oder in Kaufklamotten dicker auszusehen als auf Butterick-und-Co.-Bildern.
Egal. Ich mag das: mal so, mal so. Mal "dick", mal "dünn".

Es lebe die Unfestgelegtheit.