Mittwoch, 25. Mai 2016

MMM #17 Motto Tiere - diesmal aber echt!

 

 

 

 

 

Wenn ich ein Vöglein wär'

und auch zwei Flüglein hätt'

flög' ich zu dir,

weil's aber nicht kann sein, weil's aber nicht kann sein,

bleib' ich allhier.

 




Bin ich auch fern von dir, 

bin ich doch nah bei dir

und träum' von dir.

Wenn ich erwachen tu, wenn ich erwachen tu

bin ich allein.

 

 

 

Es vergeht kein Stund in der Nacht

wo nicht mein Herz erwacht

und an dich denkt.

Dass du mir vieltausendmal, dass du mir vieltausendmal

Dein Herz geschenkt.

                                                    Johann Gottfried Herder

 

 

 

Schnitt Simplicity 1653 - Stoff KBC 

Der Beweis, dass es Tiere sind:

Schwalbenjersey
  





Ich flieg dann mal rüber zum MMM-Blog.....


Sonntag, 22. Mai 2016

FUSSA #1 Inspirationen









Bei Yacurama auf ihrem Blog Minimale Extravaganz gibt es ab heute einen "Film und Serien Sew Along", kurz FUSSA.


Das fand ich spannend und hab mich seit der Ankündigung darauf gefreut, mitzumachen.

Ich bin ja eigentlich keine "Schauerin", den Bildschirm nutze ich hauptsächlich zum Lesen und Schreiben und zur Unterhaltung höre ich mehr, als dass ich schaue.

Von dem her kann ich auf keine breite Auswahl an Serien oder Filmen zurückgreifen, und viele Serien, die auf Nähblogs immer wieder herumgeistern, sagen mir überhaupt nichts.

Trotzdem bin ich natürlich nicht ganz abstinent und habe ein paar Inspirationen sammeln können.

Zum Beispiel habe ich früher gerne Sex and the City angeschaut, oftmals und ausgiebig, und konnte mich deswegen noch sofort an einige Teile erinnern, die ich immer schon gerne mal gehabt hätte.

Es gibt da in der 5. Staffel das ersten Treffen von Carrie Bradshaw und ihrem späteren Freund Jack Burger und sie unterhalten sich bei McDonalds-Snacks auf einer Parkbank.
Carrie trägt eine weisse Jacke mit einem Schösschen, das einige brauen Streifen hat. Ausserdem sind auf der Jacke Pusteblumen (oder??) appliziert.
Ich finde, so ein sommerliches Jäckchen kann man doch immer gebrauchen.








In der einer der Anfangsfolgen trägt Carrie zu einem Date beim Sushi-Essen ein wunderschönes blaues Kleid, vorne ganz schlicht und hinten ein aussergewöhnlicher Rückenausschnitt.


 


Dann gibt es in der ersten Staffel noch eine Szene, wo Charlotte mit ihrer Bekanntschaft auf dem Friedhof einen Streit, bzw. eine Trennung hat und sie hat ein schwarz-weisses Kleid mit schwarzem Gürtel an.
Das gefällt mir sehr gut, ich müsste nur das weiss ein wenig gedeckt haben, das reinweiss steht mir nicht.

Leider nur ein winziges Bild, mit Bearbeitung hab ichs nicht so.


Meine nächste Inspiration ist auch sehr klein und schlecht erkennbar, aber das ist auch im Film eine extrem kurze Szene, so dass ich nicht leicht ein besseres Foto / Screenshot hätte machen können.








Es handelt sich dabei um einen Eggshapemantel über schmalem hellen Kleid mit betonter Taille, das Marlene Dietrich trägt, als sie aus dem Flugzeig steigt. In diesem Moment betritt sie zum ersten mal seit dem Krieg wieder deutschen Boden.
Die Szene ist in dem biografischen Film zu sehen, den einer ihrer Enkelsöhne 2001 gedreht hat.






Biografien von Marlene Dietrich habe ich vor vielen Jahren schon gelesen und meine Meinung über diese Legende ist sehr zwiegespalten. Ihre Filme interessieren mich gar nicht und mir gefällt auch ihr Gesang nicht. Alle CDs und DVDs von ihr habe ich schon lange weggegeben. 
Aber trotzdem hat sie etwas, das über das Künstlerische weit hinausgeht. 
Ich habe ihren Nachlass im Filmmuseeum gesehen und habe ihr Grab besucht. (Einschub: Da lag ein Apfel drauf, ist das nicht skurril? Ein Apfel anstatt Blumen oder Figuren...).

Sie hat etwas sehr faszinierendes an sich, gleichzeitig hat ihr Tochter Maria Riva in ihrer "Abrechnung" einiges offenbart, was ich total unsympathisch finde. Wobei man dieses Buch schon  mit Vorsicht geniessen muss, zu vieles ist vielleicht zu subjektiv geschrieben.

Was ihr aber meiner Meinung nach nicht hoch genug anzurechnen ist und was mir Respekt abverlangt ist die Tatsache, dass sie früh genug vor Beginn des Dritten Reiches richtig erkannt hat, wohin es da mit ihrem Heimatland geht und sie sich früh genug deutlich distanziert hat.
Klar, sie war zu dem Zeitpunkt schon ein Star und in einer priviligierten Lage, aber trotzdem war sie konsequent und nicht käuflich.

Ich wünschte, ich könnte dasselbe über mich sagen, ich garantiere nicht, ob ich nicht feige wäre / sein werde in einer ähnlichen Lage.

Auch jetzt leben wir m.E. wieder in Zeiten, wo viel zu viele Menschen freiwillig und vorauseilend Freiheiten aufgeben, die später vielleicht nicht mehr zurück zu erlangen sind. Und viel zu wenige sind wachsam und aufrichtig und mutig.

Aber das soll nicht das Thema sein hier, es geht ja um Filme und Serien.

Die nächsten beiden Inspirationen kommen aus der Sissi-Trilogie. 

Witzig daran: ich habe seit über 20 Jahren Elisabeth- und Habsburger-Biografien im Bücherregal, habe aber bis vor ein paar Wochen tatsächlich noch nie die kitschigen Sissi-Filme aus den 50ern gesehen.

Das ist doch wahrlich eine Bildungslücke! Aber das habe ich nachgeholt und bin ganz angetan davon. Diese wunderbaren Kleider! Diese schönen Frauen! Wer schert sich da schon um historische Authentizität.


Mutter Ludovika redet Sissi ins Gewissen im 2 Teil



Es verhält sich ja in meinem Kleiderschrank folgendermassen: Von überbordend overdressed bis Jeans und Hemdchen, von durchschnittlichen Röcken in gedeckten Farben bis zur bunten Bodenlänge ist alles vorhanden, wird getragen und zwar zu jedem Anlass. Zum Bad putzen hab ich fast das Gleiche an wie zum schicken Essen oder auf eine Hochzeit. Wenn es halt formmässig einigermassen handhabbar ist und sich waschen lässt. Ich habe die wunderbare Situation, keinen Dress-Code beachten zu müssen und habe mich als wunderlich schon etabliert. 

Nur: ein blaues Seidenkleid mit Reifrock und mehrerern Unterröcken ist mir zu viel des Guten. Und wenn ich die Rockform und den Erzherzoginnenglanz ein wenig mässige, dann geht auch die Spitze nicht mehr.
Spitze an sich mag ich schon, aber für einen Spitzenkragen bin ich noch nicht bereit, das spare ich mir auf für meinen 80. Geburtstag.
Also bleiben für das Ludovikenkleid die Elemente himmelblau, V-Ausschnitt, kleine Knöpfchen an der Brust, weiter Rock und enganliegendes Oberteil.


Sissi im feschen roten Jagdkostüm mit ihrem Papili auf der Pirsch


Von dem Jagdkostüm der jungen Kaiserin bin ich ganz verzückt. Vielleicht ohne die grüne Knopfleiste, aber die Form und das rot ist doch schick! Und das ginge auch im Alltag, weil ohne Reifen.

Die Elisabeth ist ja auch so eine tragische Figur, bei der ich mir immer denke, dass ich sie superunsympathisch finde, gleichzeitig hat sie so was Faszinierendes, Dramatisches an sich, dass ich mich für sie interessieren muss. 
Ich glaub, ich hätte sie gar nicht gemocht, wäre ich ihr begegnet.



Zu guter Letzt noch ein hübsches altrosa zweiteiliges Kleid aus dem Film "Über den Dächern von Nizza". Grace Kelly trägt es bei einem Ausflug mit Cary Grant und es gefällt mir hauptsächlich deshalb, weil sich bei mir gerade so eine Rosa-Liebe anbahnt.
Dazu ein ander Mal mehr, das ist so ne eigene Inspirations-Assozations-Kette, das Rosading.










Vielen Dank an Yacurama für diesen Sew Along!
Hiermit verlinke ich also rüber zu ihr und bin sehr gespannt, ob ich durch die anderen Teilnehmerinnen zu irgendeiner Serie verführt werde.






Samstag, 21. Mai 2016

Sorry, ich kann nicht!

Ich kann, bzw. ich möchte doch nicht schweigen über das Gewichtsthema.

Ich war auf einem Vortrag über Adipositas, die Folgen und die Behandlung.
Eine Ärztin der Endokrinologie hat darüber gesprochen, ob Übergewicht schicksalshaft sei.

Die Ankündigung für das Referat hatte ich Wochen zuvor in einem Artikel einer Zeitschrift des veranstaltenden Krankenhauses gefunden, einem Artikel über eine Frau, die nach einem Magenbypass so glücklich und gesund wurde.

Unter dem Artikel gab es u. a. einen Infokasten, in dem erklärt wurde, wieso die Zahlen der Übergewichtigen und der oft damit verbundene Diabetes Typ 2 so ansteigen. Da wurde als einer der Gründe angeführt das Überangebot an Fastfood und Softdrinks und anderen "schnellen" Lebensmitteln, die immer und überall parat sind in unserer Gesellschaft.

Im Text waren einige Fettlogiken dezent verteilt und ich nahm mir vor, den Infoabend zu besuchen und war schon richtig auf Detektiv gestimmt und auf Krawall gebürstet.
Ich hatte mir vorgenommen, mit der Referentin unbedingt zu reden, sie zu fragen, wieso solche Aussagen verbreitet werden, die ja eigentlich dem Individuum jede Verantwortung und damit auch Handlungsweise absprechen.
Das Warenangebot ist also schuld an der verfettenden Gesellschaft, nicht der Konsum.

Im Laufe der Zeit, die bis zu dem Abend verging, hatte ich sogar zwischendurch den Plan, ein richtiges Interview zu führen, es aufzuzeichnen und bei Nadia für den Fettlogikblog wegen eines zweiten Gastbeitrages anzufragen.

Aber es kam alles anders als gedacht und ich muss jetzt eine kurze Schreibepause machen und in die Ecke gehen, um mich für meine Arroganz zu schämen.

Fertig.

Ich war wirklich positiv überrrascht, die Ärztin war sehr gut in allem, was sie sagte, sie vermied richtige Fettlogiken ganz, war total sachlich und angenehm.
Manche Aussagen waren vielleicht nicht so direkt, wie sie hätten sein können, und ein Fat-Acceptence-Befürworter oder ein adipöser Mensch, der nach Ausreden sucht, hätte darin eine Möglichkeit gefunden, sich nicht angesprochen zu fühlen.

Aber angesichts der Situation kann ich das sehr gut nachvollziehen.
Die Referentin selbst war schlank, gutaussehend und in ihrem Arbeitalltag hat sie ja fast nur mit Übergewichtigen zu tun, die schon richtig krank sind und seit Jahren erfolglos im Abnehmen sind (das hat sie extra erwähnt, weil chirurgische Eingriffe nur von der Krankenkassen übernommen werden, wenn man mind. 2 Jahre erfolglose, dokumentierte Abnehmversuche vorweisen kann).
Die meisten ihrer Patienten sind in ihrem Alltag sehr eingeschränkt, auch psychisch, zurückgezogen und leiden sehr, sind oft hoffnungs- und mutlos.
Da kann ich es gut verstehen, dass sie nicht vom Rednerpult aus in die unpersönliche Menge vom "selber schuld" anfängt.

Item, ich habe etwas für mich mitgenommen, was mich fröhlich stimmt.

Seit längerem bin ich nämlich stehen geblieben mit dem Gewicht, bzw. es ging sehr langsam, mit vielen Plateaus, abwärts. Und ich merkte immer öfter, dass ich die Kontrolle über mein Essverhalten immer mehr verlor.
Zuerst dachte ich, das sei eine gewisse Schlampigkeit, die aus meiner Zufriedenheit folgte.
Ich hatte ja immerhin schon weit über 20 kg geschafft.

Dann dachte ich, aha, hab ich mir mit meinem Stolz eine Art Hochmut antrainiert, die mich unaufmerksam oder auch schwach werden lässt und das rächt sich jetzt irgendwie.

Dann kam langsam die Idee, dass es einfach nicht mehr weiter runter geht, weil ich zu undiszipliniert bin und das ist jetzt Schicksal und saublöd und überhaupt.
Und jetzt mag ich mich halt einfach nicht mehr und lebe damit.

Die Endokrinologin stellte die Frage, ob Voraussetzungen für Übergewicht genetisch wären. Dabei erklärte sie, wie es sich mit epigenetischen Prägungen verhält.
Ich bin in Biologie oder Medizin überhaupt nicht bewandert und der denkbar falsche Mensch, das richtig wiederzugeben.
Aber mir wurde klar, dass sich meine alten Gewohnheiten langsam wieder eingeschlichen hatten und meine alten Prägungen wieder aufmuckten.
Mein Gehirn kannte immer weniger ein Sättigungsgefühl, ich hatte immer mehr das Gespür für "zuviel" und "zuwenig" wieder verloren, das ich über die Fettlogiklektüre und die Diätzeit gewonnen hatte.
Immer mehr hatte ich nach dem Abwiegen und Kalorienzählen noch schlimmen Hunger und habe immer öfter gedacht "ach dies eine mal, ist ja jetzt egal, morgen dann wieder anders".

Woher kam das?

Zur Erinnerung: meine Abnehmgeschichte fing an, weil ich ein paar mal Schwangerschaftsdiabetes gehabt hatte und ich mit zunehmendem Alter und Gewicht immer mehr Angst vor einem bleibenden Diabetes Typ 2 bekam.
Noch vor "Fettlogik" nahm ich 9 kg ab, nur indem ich allen Industriezucker wegliess, bzw. ihn nur in homöopathischen Dosen zu mir nahm und nur in besonderen Ausnahmefällen.
der Heisshunger blieb dadurch weg und es war mir nach der Lektüre des Wunderbuches möglich, die Kalorienzählerei durchzuziehen ohne viel Hunger oder Fressattacken.

Über die letzten Wochen haben sich die Zucker-Ausnahmen gemehrt und letzendlich war ich soweit, dass ich wieder täglich Süsskram ass. Anfangs konnte ich es in die Kalorienbilanz einrechnen, aber dann häuften sich die Heisshungeranfälle und die Suchtsymptome.

Das Ganze ging so schleichend von sich, dass ich es einfach nicht realisiert hatte.
Die Ärztin sprach an dem Abend auch über Insulineresistenzen und  dieses Verrückspielen des Blutzuckerspiegels.

Mir wurde auf einmal so klar, was ich vor einem Jahr schon mal so deutlich erkannt hatte: ich muss mit Süssigkeiten so umgehen, wie ein Alkoholiker mit Schnaps.
Also quasi nie. Und wenn doch, dann muss ich damit rechnen, zwei bis drei Tage lang dafür zu bezahlen, mit Wespen im Bauch, schwitzigen Händen, suchenden Gefühlen und inneren Kämpfen.

Das war es mir lange Zeit einfach nicht wert und deshalb hatte ich lange Zeit keinen Heisshunger.
Dahin will ich wieder. Ich will wieder die Mango oder die Wassermelone unerträglich süss finden und sie deshalb nicht kaufen.
Ich will wieder Naturjoghurt am liebsten haben. Und Cola Zero und Red Bull Zero nicht mehr brauchen, sondern nur noch Wasser und Kaffee.

By the way: Seit ich Kaffee trinke, mag ich ihn nicht mit Zucker, welch Glück!

Im September hats hier im Haushalt den nächsten Geburtstag. Da möcht ich sagen können: "Heute ist eine Ausnahme, ich will sie verstreichen lassen, weil mir der zu süsse Kuchen kein echter Genuss ist." Und bei der Hochzeit im Juni, wo ich zum Tortenbuffet ordentlich beisteuere, will ich nur Lieferantin sein, keine Mitesserin.

Ich kann momentan wieder den Zucker als "Allergen", als "Gift für mich" sehen, und das macht das Verzichten wieder leicht und schön.




Donnerstag, 19. Mai 2016

O wie Onion 2012 Nr. 3

Für den Mai-Buchstaben O, der bei Koko gesammelt wird, habe ich folgendes beizutragen:






Zuerst dachte ich daran, ein Ottobre-Kleid zu machen, aber dann habe ich mich doch noch umentschieden um nach den zwei dehnbaren Onionversionen





 




eine aus Webware auszuprobieren.






Das hat gut funktioniert, ich hatte zuerst einen seitlichen Reissverschluss drin, habe dann aber gemerkt, dass ich mich gut hineinschlängeln kann, ohne diesen zu öffnen.
Also hab ich ihn wieder rausgetrennt.


der Stoff von Nahem

ein Samtband unter der Brust

weil wir es letztens beim MMM mal mit Zierstichen hatten



Mir ist zu dem Kleid sofort "russische Zarin" eingefallen. 
Ich habe extra die Google Bildersuche bemüht, aber keine der dort zu sehenden Zarinnen, oder auch nur russischen Gräfinnen, trägt annähernd so ein Kleid.
Aber ich kann nichts dagegen tun, dieser Name spukt mir jetzt im Hinterkopf, egal.




vorne
hinten






Als ich bemerkt hatte, dass die Lichtverhältnisse nicht so optimal waren, hab ich auf der anderen Hausseite nochmal weniger verblendete Bilder gemacht.










Ich bin sehr gespannt darauf, was den anderen Teilnehmerinnen der 12-Letters-Aktion zum Buchstaben O eingefallen ist.

Was auch immer dasselbe ist, das hab ich schon herausgefunden: Immer, wenn ich den aktuellen 12-Letters-Post fertig mache, will ich auf der Stelle und sofort wissen, was der nächste Buchstabe ist.

Und bis zum 1. Juni ist es noch so laaaang!

Mittwoch, 18. Mai 2016

MMM # 16 Burberry-Märchen-Rock

Und schon wieder zu kalt für diese Jahreszeit. Schon wieder Strumpfhose und Strickjacke drüber.











Schon wieder lange Wochenenden und Geburtstage mit ausgefallenen Wanderungen, Festen und abgesagten Gästen, gecanceltem Grillen.

Wegen Regen und 7,5 Grad Celsius im Wonnemonat Mai.

Statt dessen Würfelspiele, Indoorspielplatz, Tee trinken bei laufender Heizung.

Schon wieder zu viel Torte und Winteressen, Rouladen, Spätzle.


Schwarzwälder Kirschtorte




Daraus resultierend völlig unmotivierte frustierte Kleideranordnung. Stepprock und blickdicht.








Tja, man merkt es: Der Lichtblick sind allein die Schuhe.






Top und Strickmantel: Gekauft.
Rock: Burberry-Steppstoff mit bestickter Borte, Schnitt aus einer alten Burda; gezeigt schon mal hier.


Verlinkt zum MMM

Sonntag, 15. Mai 2016

Geschafft!

Von Ende Januar bis jetzt hab ich gebraucht, alle schon vorhandenen MeMades zu dokumentieren.

Ab heute ist dieser Blog reserviert für Neuzugänge, Sew Alongs, den MeMadeMittwoch und andere Aktionen.

Mir kommt es eh so vor, als wäre die ganz grosse Zeit der Blogs vorbei, von Instagram abgelöst. Wenn ich alte Posts von etablierten Nähblogs lese, findet viel Interaktion, Diskussion in den Kommentaren und Aktuelles statt, was mittlerweile auf Instagram zu finden ist.

Vielleicht trügt mich aber mein Eindruck und es wirkt wegen des MemadeMays so, weil es wohl für die Teilnehmerinnen schneller und einfacher geht, über Instagram mitzumachen, als über den Blog.

2012 oder früher (das ist der Zeitraum, den ich mit "ältere Posts" meinte) gab es halt auch noch nicht so flächendeckend Smartphones, mit deren guten Kameras und einfachen Apps die Dokumentation der täglichen Modeschau so leicht wird.

Jedenfalls bin ich überrascht, wieviele selbstgemachte Stücke ich mittlerweile besitze, ich habe das am Anfang nicht so überblickt und mir gedacht " Ach die paar Teile kann ich schnell mal nebenbei einstreuen".

Apropos "schnell mal": ich hatte da einen Rock, wo mich das "eben mal schnell" ein wenig in die Bredouille gebracht hatte. Mittlerweile war das Wetter ja mal besser und ich konnte ihn tragen. Mit der schwarzen Miette.




Der Streifen des Futters ist absichtlich länger als der Rock, sonst könnte ich ihn gar nicht tragen



Knitterfalten zeugen von authentischem Tragen im Alltag ;-)

Voll die wichtige Rednerinnen-Pose, hahaha.....




Was mir ausserdem eingefallen ist:

Das Plädoyer für die Tulpe

Überall wird vom Duft der Rosen gesprochen, dabei riecht sie doch eigentlich viel zu überkandidelt und divenhaft. Aber wenn von mir, der Tulpe, die Rede ist, geht es immer um meine Farben oder die Geschichte von mir als Spekulationsobjekt, damals in den Niederlanden.






Aber wer schrieb jemals über meinen Duft? Dabei rieche ich nach dem Inbegriff des Frühlings!
In all den vielen Gartenzeitschriften, die hier im Haushalt existieren ( by the way: völlig überflüssig, hier wohnt ein brauner Daumen und es gibt keinen Garten...), ist vom Duft der Tulpe nie die Rede. Das ist doch ein Versäumnis!







Weil wir grad vom Garten sprechen: Wir hatten letztens Schafe zu Besuch. Auf einmal stand eine kleine Herde neben unserer Terrasse, und keiner wusste, woher sie kamen und wohin sie gingen. Sind sie nicht nett?




 

 

Samstag, 14. Mai 2016

"Sommerlaune"

Zu Beginn meiner Bloglesereien habe ich ab und an die Lorelady von Jolijou getroffen.

Besonders schöne Exemplare zum Beispiel hier bei Tina oder hier bei Daxi.

Mittlerweile hab ich das Originalschnittmuster gekauft und möchte mir die echte Lorelady in diesem Sommer aus rosa Vichykaro mit dunkelblauen Polkadots machen. Ich weiss nur noch nicht, wie herum.

Aber letzten Sommer dachte ich noch, dass ich sowas ähnliches ja bestimmt in einer meiner vielen Burdas finden würde.

Und tatsächlich gab es im Maiheft 2010 eine Strecke "Sommerlaune" mit einem rosa Stufenkleid darin, das mir gefiel.


Ich habe bei Michas Stoffecke zwei verschiedene bunte Sommerstoffe erstanden und aus dem gerosten, äh, geblümten, dieses Flatterding genäht.
Der letzte Sommer war so exorbitant, jahrhundertmässig, phänomenal, wundervoll, niederschlagsarm und freibadheiss, dass es genau dieses Kleid brauchte, um den Supersommer zu krönen.

Ist doch so.

Hoffentlich wird es dieses Jahr auch wieder so grandios warm und sonnig und grillig und schwimmig.....
Jaja, ich hör schön auf und zeig das Kleid.



 




 Der Stoff aus der Nähe:



Für ein bisschen mehr Sommerlaune:






Donnerstag, 12. Mai 2016

Latte macchiato


Neue Tischdecke?


 Nein, neuer Rock.




 Hier noch der Stoff  aus der Nähe. In Latte-Macchiato-Farben eben.